GCL-JM

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Die Gemeinschaft Christlichen Lebens – Jungen und Männer (GCL-JM) ist ein Jungen*- und Männer*verband, in dem sich überwiegend Schüler* zusammenschließen, um Gemeinschaft zu erleben und dabei ihren* Glauben altersgerecht und reflektiert weiterzuentwickeln. Dabei lernen sie* am Vorbild älterer Jugendlicher, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen sowie Kirche und Gesellschaft mitzugestalten. Die GCL-JM legt hierbei einen großen Wert auf jungen*- und männer*pädagogische Arbeitsmethoden. Außerdem ist sie Mitgliedsverband im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Wozu geschlechtergetrennte Angebote?

Einer der Schwerpunkte der verbandlichen Jugendarbeit in den J-GCL liegt auf geschlechtshomogenen Gruppenangeboten. Auf gemeinsamen Wochenenden bzw. Konferenzen oder im Rahmen von Projekten erleben Jungen* und männliche* Jugendliche in geschützten Settings Gemeinschaft, vertrauensvolle und tragfähige Beziehungen sowie Anerkennung. Geschlechterreflektierend decken sie alltägliche und teilweise einengende Männlichkeits*anforderungen auf und lernen, eigene Potentiale zu nutzen.

Wir setzen auf die Stärkung der Vielfalt von Männlichkeits*entwürfen im Sinne einer Übernahme von Verantwortung für sich selbst und andere, einer körperlichen Bewusstheit und spirituellen wie emotionalen Lebendigkeit von Jungen* und männlichen* Jugendlichen. Diese werden durch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und die Schärfung ihres* Blicks für strukturelle Zusammenhänge zur Mitgestaltung unserer Gesellschaft angeregt. Unsere positive Haltung gegenüber Jungen* und männlichen* Jugendlichen misst sich dabei stets an der Wahrnehmung ihrer* Ressourcen und Motivationen.

Auch wenn die Einteilung in zwei Geschlechter eine Konstruktion ist, ist sie gesellschaftliche und politische Realität und wird von Menschen als solche wahrgenommen, gefühlt und angenommen. Solange es Jungen* gibt, denen es wichtig ist, Junge* zu sein und geschlechtshomogene Räume zu nutzen, begründet dies die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit solcher Angebote.

Gemäß dem gesetzlichen Wunsch- und Wahlrecht in der Kinder- und Jugendhilfe (§5 SGB VIII) setzen wir ganz bewusst auf eine Mischung aus Koedukation, Crosswork und geschlechtshomogener Arbeit. Das bedeutet für uns, dass unsere verbandlichen Angebote mal gemeinsam, mal jeweils nur für Jungen* und Mädchen* stattfinden. Freiwilligkeit in der Partizipation und eine verbandliche Kultur, welche die Vielfalt von Identitäten annimmt und ernst nimmt, sind Selbstverständnis unserer geschlechterbewussten Arbeit und gleichzeitig Grundhaltung unserer gelebten Parität als J-GCL.

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Jungen*- und Männer*arbeit

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Referent* GCL-JM

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