Schule

Als Schüler*innenverbände, deren Ortsgemeinschaften und Gruppen sich zum großen Teil an Schulen organisieren, richtet sich unser Augenmerk in besonderer Weise auf den Lern- und Lebensraum Schule.

Auf den verschiedenen Ebenen wird die J-GCL-Arbeit zum Thema Schule wie folgt sichtbar:

An Schulen

Wir sind als J-GCL auf Ebene der Ortsgemeinschaften an und in der Schule präsent und gestalten Schule mit, und zwar so, dass der Lebensraum Schule attraktiver wird. Dies geschieht durch die Gruppenstunden, aber auch bei Schulfesten, Gottesdiensten, durch ein Schüler*innen-Café oder Hausaufgabenbetreuung.

Das Thema „Schule“ fließt in unsere Gruppenstunden ein. Wichtig ist dabei, dass beim persönlichen Erleben der Gruppenmitglieder angesetzt wird und konkrete Situationen aufgegriffen werden. Gruppenleiter*innen und erwachsene Mitarbeiter*innen sind häufig wichtige Ansprech- und Vertrauenspersonen für die Jüngeren, gerade auch bei Problemen in der Schule. In den J-GCL wird vieles aufgefangen, was sich sonst in der Schule entladen würde.

Als Mitglieder demokratisch strukturierter Jugendverbände legen wir großen Wert auf Partizipation und Mitbestimmung in der Schule. Viele unserer Mitglieder, insbesondere die Verantwortlichen, werden aufgrund ihrer Kompetenzen Klassensprecher*innen bzw. Schülervertreter*innen. Wir bemühen uns darum, dass die J-GCL-Ortsgemeinschaften mit ihren konkreten Bedürfnissen und Interessen bei den schulischen Versammlungen und Gremien Gehör finden.

Aktivität auf Diözesan- und Regionalebene

Wir stehen Kooperationen von J-GCL und Schule, besonders im Bereich der Schulpastoral (z.B. Orientierungstage) oder bei schulischen Aktivitäten, die das soziale Klima oder die Kommunikation an Schulen verbessern sollen, aufgeschlossen gegenüber und unterstützen sie. J-GCLer*innen mit mehrjähriger Leitungserfahrung eignen sich zur Co-Leitung entsprechender Maßnahmen in Zusammenarbeit mit Schulseelsorger*innen und Lehrer*innen. Diözesan-/Regionalleitungen und Schulungsteams sind in der Lage, Schulen bei der Entwicklung von Konzepten für schulpastorales Handeln zu helfen.

Im Rahmen unserer Arbeit bieten wir Schulung und Begleitung von Tutor*innen, Schülervertreter*innen und Konfliktlots*innen an.

Wir interessieren uns für Entwicklungen in der Schul- und Bildungspolitik bzw. wecken das Interesse dafür bei unseren Mitgliedern, beziehen zu einzelnen Themen auch Position und vertreten diese nach außen. Als Themen kommen z.B. Oberstufenreform, Schulzeitverkürzung, Religionsunterricht, Gewalt an Schulen und Rechtsextremismus in Frage.

Aktivität auf Bundesebene

Vorrangige Aufgabe der Bundesebene ist es, Gelegenheit zum Austausch zwischen den einzelnen Diözesen/ der Region zu schaffen und bei Bedarf unterstützend tätig zu werden. Hier ist v.a. Raum, um grundlegende Positionen zu Schule und Bildung zu formulieren und dieses Thema mit Blick auf unsere Grundlagen zu betrachten.
Wo diese existieren, sind Landesarbeitsgemeinschaften der vorrangige Ort für schul- und bildungspolitische Arbeit. Wir nützen trotz der Länderhoheit über Schul- und Bildungspolitik die Erfahrung der LAGs nach Möglichkeit und Bedarf auch für andere Diözesen.

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